Hoppers in Rotterdam
Verfasst von Jochen Schrade, veröffentlicht im
Gästebuch von zentrum-mehrstetten.de am 25.11.00 um 17:26 Uhr
So, nun mein sehr verspäteter Augenzeugenbericht über die Ausfahrt
nach Rotterdam, aber ich war die letzten drei Tage nur noch besofski und
hätte warscheinlich eh keine sinnvollen Sätze herausgebracht.
Am Donnerstag um 5.45 Uhr gings mit Sina nach S-Feuerbach.Nachdem man
dann so um 6.05 weg kam und in Münsingen den schon fast erfrorenen
Votzer noch einlud, konnte es mit einiger Verspätung losgehen!
Nach dem Votzer und Könze in der U-Bahn dann alle klasisch mit einem
"MORGA" begrüßt hatten fuhren wir zum Hauptbahnhof,wo
wir uns in dessen "MC-Donalds" ein schon 14 Tage altes Frühstück
einnahmen. Nach zwei bissen und einer zärtlichen beschimpfung an
die Angestellten(nur weil wir noch müde waren) entschied man sich,ein
paar Dosen Bier für die lange Fahrt zu kaufen. Diese reichten dann
aber gerade mal bis 5 Minuten vor der Abfahrt.
Im Abteil angekommen und einer kurzen Unterhaltung mit unserem Abteilteiler
stellte Votzer schon schwerwiegende Veränderungen an sich fest."I
brauch a Bier,guck i zitre scho!". Nachdem er dann mein letztes Bier
innerhalb von 5 Minuten weggesoffen hatte beschloß man, sich so
langsam in den Partywagen zu begeben.Dort konnte man sich eigentlich nur
den Rest geben,und so geschah dies dann auch,so das ich an der holländischen
Grenze den Zustieg der zahlreich vorhandenen geilen Politessen völlig
verschlief.
Nach zwanzig minütigem Schönheitsschlaf ging es dann mit dem
Ulmer Wasserbier "OX" weiter, von dem man einfach nicht richtig
bessoffen wurde, sonder immer nur pissen mußte.Als nach einiger
Zeit Köntze und Votzer das versprochene Bier immer noch nicht brachten
ging ich zurück zum Abteil und fand die beiden dort in einem sehr
desolaten Zustand.Votzer wurde dann von ca.10-15 genauso dichten Gestalten
als "Nazi-Votzer" beschimpft,was er aber überhaupt nicht
nachvollziehen konnte.Als die Beleidigungen dann doch zu hart wurden setzte
Votzer das ganze Abteil mit Spezi unter Wasser,indem er seinem gegenüber
die Flasche aus der Hand schlug.
Kurze Zeit später war man dann auch schon am Bahnhof in Rotterdam
ankam.Die letzten Sachen noch schnell eingepackt (Banner, Kippen, Foto,
Geld) ging man aus dem Zug in die mit 3 Meter hohen Gitter, Stacheldrahtzaun
und Kameraüberwachte Schläuse die zum Stadion führte.
Nach einer halben bis dreiviertel Stunde, und 5 minütigem Filzen
meines Sackes,durften wir dann ins de Kuip einmarschieren.Durch die Röhre
und die anschließende Schläuse konnten wir unseren Block dann
auch garnicht mehr verfehlen.Nach ein paar Fotos und des aufhängen
unseres Banners gingen wir noch eine "Scheißboll " vespern,die
aber ganz gut schmeckte.
Unter dem Spiel ist eigentlich nicht viel zu erwähnen,bis auf das
uns so ein Arschloch zu reizen versuchte und uns dabei zuerst den Arsch,dann
nach langer Aufforderung seine verschimmelte Nudel präsentierte.
Ca.eine Stundenach dem Spiel verließen wir dann unseren Block,und
wurden mit 3 Pferden und so 200 holländischen Ordnugshütern
wieder zum Zug begleitet.
Dort gings dann nach kurzem aufenthalt im Abteil wieder in den Partywagen.
Könze und Votzer brachen aber gleich wieder ab, und gingen is Abteil
zum pennen.(Anscheinend mußte Votzer sich aber zuerst Platz vor
fremden Parasiten verschaffen, und schlug sie mit bösen Beschimpfungen
in die Flucht.Um ca.3.30 Uhr war ich dann auch fertig wie ein Schnitzel
und wollte auch etwas pennen gehen.Jedoch war nirgendwo Platz dafür.Nach
langer Suche konnte ich mir dann ein Gepäckabteil freiräumen,und
konnte mich dort dann nieder lassen.Nach kurzer Zeit hatte es unten aber
soviel Platz für mich, da alle aufsprangen da sie Angst hatten das
ich auf sie runter fallen könnte.
Nach kurzem Schlaf kam man dann wieder in S-HBF an, und fuhr von dort
aus weiter nach Reutlingen,wo man nach einem sehr guten Frühstück
im mäcki mit dem Bus nach Hause fuhr.
Um ca. 11 Uhr kam ich dann in meinem Bett an, und stand dann erst wieder
um 18.45 Uhr auf. Danach gings dann nach Böttingen,aber Berichte
dazu gibt es ja schon. Noch abschließend ein Gruss an Strohm! Ich
glaub heut Abend zahlst du ein Bier,denn ich bin mir sicher, jetzt hab
ich den lngsten Eintrag.Streng dich heut Nacht an.Bis irgendwann ...
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